Sonntag, 14. Mai 2017

Wildtulpen und andere Blüten


Tulipa clusiana


Peppermintstick




Tulpen in allen Farben und Formen haben mich schon als Kind begeistert. Gerne erinnere ich mich an die Unmengen von Tulpen im Garten meiner Mutter, bei mir klappt das leider nicht ganz so gut. Die Plätze die ich ihnen anbieten kann, sind entweder zu feucht oder zu schattig.
Also versuche ich seit einigen Jahren mein Glück, mehr oder weniger, mit den Wildtulpen, sie sollen verwildern und müssen nicht jedes Jahr aus-und wieder eingegraben werden.

Tulipa bakeri Lilac Wonder

Nachdem die Ersten, die ich versäumt habe zu fotografieren, schon verblüht sind, erfreuen mich jetzt die Nächsten. 
Tulpen Viridiflora gedeihen sehr gut im Beet unterhalb der Veranda


Spring Green und Yellow Spring Green, darunter China Girl. Eigentlich habe ich nur die weiß-grünen bestellt, die Gelbe war eine Falschlieferung. Es schmerzt mich fast in den Augen :-)


Also werde ich das China Girl rausnehmen, gegenüber habe ich noch ein Beet, da passt sie besser. Den hier kamen völlig ungeplant zwei Geum dazu


Neben diesem Wunderschönen blüht bald noch ein Gelbes, so passt die falsch gelieferte Tulpe auch wieder dazu.
Beide Geum waren ein Mitbringsel von Sigrun vom Hillsidegarden. Ich habe unglaubliche Freude daran!

Und was blüht noch : 


Die unentbehrliche Camassia


Primula sieboldii Summer Lace, die mich auch begeistert, deshalb muss ich da unbedingt noch weitere dazu kaufen :-)

Und noch eine namenlose Narzisse



Sonntag, 7. Mai 2017

Käferhäuschen im Küchengarten


Manchmal scheint sogar die Sonne. Das war letztes Wochenende, dieses ist leider wieder total verregnet, naja, die Natur braucht den Regen.
Also schnell noch im Nieselregen die Pilzhäuschen fotografiert.




 Sie haben letzte Woche noch mit in den Ofen gepasst, und weil mir die Häuschen eigentlich recht gut gefallen, werde ich jetzt noch Größere machen.
Auf dem roten Ton gefällt mir die rote Glasur besser, aber der grimmige Gockel wartet ja immer noch auf den Brand, also mache ich heute erst einmal helle Häuschen, gleich geht's los, denn das Wetter lockt überhaupt nicht nach draussen!

Sonntag, 30. April 2017

Im Küchengarten

Und wieder Samstag und endlich mal wieder Sonnenschein
 Also werde ich mich heute um mein Küchengärtchen kümmern.
Im Garten richten sich die von Frost und Schnee gebeutelten Pflanzen langsam wieder auf, nicht alle, aber immerhin. Einiges ist stärker geschädigt, dennoch bin ich doch wieder mit der Natur versöhnt .-)








Verschiedene Lauchsorten und Estragon sind gut durch den Winter kommen, später sollen sie in ein weiteres Hochbeet umziehen, dort fehlt aber noch Erde. 


Das Beet steht nun seit 3 Jahren, die Erde hat sich gesetzt und so habe ich mit der guten Bio-Hochbeeterde aufgefüllt. So langsam wird es auch Zeit zu beginnen, ich will ja auch bald mal was ernten können. Und die Zeit der Nachtfröste ist nun hoffentlich vorbei.
Die Pflanzen sind schnell besorgt und stehen bereit.


Und eingepflanzt sind die Salat-Setzlinge, eine gelbe Zucchini. Dazwischen habe ich Radieschen und Schnittsalat gesät. Und hoffe, daß die Salatköpfe erntereif sind, bevor die Zucchini sie überwuchert :-)


Die Töpfe stehen bereit, falls es nachts wieder kalt wird, wird Empfindliches schnell abgedeckt.
Die Stöckchen müssen sein, meine Katzen würden das Beet sonst als prima Katzenklo ansehen. Diese Methode hat sich bei mir in der Vergangenheit gut bewährt, wenn alles bewachsen ist, kann ich sie entfernen.


Und hier Borretsch, wegen der Blüten, und eine glatte Petersilie. Dazwischen Möhren gesät und wenig Spinat, den ich jung für Salat ernte.

Auf dem Regenfass eine Balkon-Erdbeere zum Naschen


Tomaten und Sommerblumen werden die nächste Zeit noch in der Garage übernachten, man weiß ja nie.
Aber so blicke ich nun wieder positiv nach vorne und hoffe auf eine schöne Garten-Saison!


Sonntag, 23. April 2017

Bloß keine Langeweile...

Samstag, endlich Wochenende und eigentlich gerne für Gartenarbeit reserviert. Nach einem ausgiebigen Gartenrundgang habe ich aber genug gesehen, so viele Frostschäden hatte ich dann doch nicht erwartet.
Gefühle habe ich ähnliche wie nach einem Hagel im Sommer. Die einzige Hoffnung, es treibt hoffentlich wieder neu aus, und ich weiß was ich mir noch anschaffen muss : Vlies zum Abdecken.
Leider gibt es solche Frostnächte fast jeden Frühling bei uns.

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin frustriert, es ist außerdem viel zu ungemütlich, bevor jetzt Langeweile aufkommt, ab in die Werkstatt.
Weiß auch nicht so recht, was ich machen soll, hab zwar was im Kopf, aber erst mal müssen Reste offener Tonpackungen verarbeitet werden....




Pilzhäuschen, Käferhäuschen, und der rote Ton ist verarbeitet :-)
Und die drei haben es geschafft, ich bin wieder guter Laune.
Die Dächer werde ich glasieren, der Rest wird patiniert.
Der Ofen muss schnell voll werden, also was hab ich denn schon fertig...
ah, der Gockel guckt auch schon ganz grimmig



Schon viel zu lange wartet er, knochentrocken, daß er endlich gebrannt wird.
Also aus einem anderen Rest schnell noch zwei Kollegen arbeiten



So, Frust abgebaut, Ton-Reste verarbeitet, also war es doch noch ein guter Tag.
Und das was in meinem Kopf ist, darf nun in die Tat umgesetzt werden, der Ofen muss ja voll werden!

Montag, 17. April 2017

Ach du dickes Mädel

Urmütter, Göttinnen und andere starke Frauen - so der Titel des Work-Shops, den ich diesen Frühling besuchte.


Unser Kursleiter, Thomas Welti, hatte alles schon vorbereitet, außer unseren Händen brauchen wir nur noch ein Messer zum Modellieren.
Es war schon überraschend, alles war da und wir müssen nur noch beginnen.
Doch zuvor erhielten wir noch eine theoretische Schulung zu unserem Projekt und auch gleich eine CD mit allem Wissenswertem.
Wirklich genial, perfekt vorbereitet!




Und hier werkeln wir alle schon eine ganze Weile an unseren Mädels ( warum hat eigentlich niemand ein männliches Modell geschaffen :-)








Wie man sieht arbeiten wir auf einem Ständer, massiv, so kann man wegnehmen, hinzufügen...




Langsam kann man sogar erkennen, was das werden soll.



Das Loch im Kopf muss noch verschlossen werden, deshalb die Tüte überm Kopf




 Sie bekommt den letzten Schliff, und ausgehöhlt muss sie auch noch werden



Schon komisch, fast fertig, dann wird sie wieder aufgeschnitten...
und nun liegt sie zuhause auf einem Kissen um langsam zu trocknen.
Und wenn sie gebrannt ist, bekommt sie einen Platz in meinem Zinkwannen-Teich.
Vorher zeige ich dann aber auch noch die zweite Dame, die entstanden ist.

Das war eine tolle Woche auf der Höri-Halbinsel im Bodensee, wir haben viel gelacht, waren eine tolle Truppe. Und das Gelernte wertvoll, danke an Thomas, es war rundherum gelungen.

Nun heisst es weiter üben, üben, üben....

Donnerstag, 7. Januar 2016

Ein Garten in Vorarlberg

Sonntag morgen, Sonnenschein und schon die Fahrt am Bodensee entlang herrlich. Wie ein Spiegel liegt der See und dahinter die schneebedeckten Alpen, muss ich mich schwer beherrschen den Blick auf die Strasse zu richten.



Endlich angekommen, ein ganz reizendes Gärtner-Paar empfängt mich, es gibt köstlichen Kuchen und Kaffee. Letzteres eigentlich nur Nebensache, denn der Garten nimmt mich gefangen.
Überall eine blühende Pracht, schöne Gehölze und Bäume.



Geschmackvolle, dekorative Gegenstände sind ebenso sicher arrangiert, wie der Garten bepflanzt ist.


Fast kann man den Weg nicht erkennen, folgt man ihm, betritt man einen reizenden, kleinen Sitzplatz, liebevoll dekoriert.


Obwohl die Alpen zum Greifen nahe sind, ist hier das Klima sehr mild. Es ist Mai und sogar die ersten Rosen blühen schon.



Ich konnte mich gar nicht satt sehen, auch konnte ich mich jetzt nicht entscheiden bei der Fotoauswahl.




Ein richtiger Wohlfühl-Garten und eigentlich braucht es auch gar keine Worte mehr, die Bilder sagen, finde ich, doch genug.





Immer wieder bin ich erstaunt wie üppig die Stauden hier wachsen.







Ein großer Gemüsegarten darf natürlich auch nicht fehlen






Natürlich gibt es auch eine Hosta-Sammlung, wer kann diesen Blattschmuckpflanzen schon widerstehen.

Einen Teich habe ich auch noch entdeckt


und mir wieder einmal gewünscht, ich hätte mehr Platz zuhause. Dann war es schon Zeit aufzubrechen in einen weiteren Garten, doch davon beim nächsten Mal.